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Zeit ist ein Rätsel. Das wusste schon Augustinus. Sie ist mehr als das Maß für Bewegung, sie ist auch „Eigenzeit“, d.h. abhängig von der Summe der Erfahrungen und den Bewusstseinszuständen, in denen sie erlebt wird. Zeit vollzieht sich in Rhythmen. Diese Rhythmen sind Voraussetzung für die Stabilität und Balance von Körper und Geist. Auch die sozialen Rhythmen sind Zeitgeber, die Stabilität erzeugen oder zerstören. Sie beeinflussen pädagogische, medizinische und spirituelle Prozesse.

Der Kongress wird auf Grund von Studien und durch meditative Übungen erfahrbar machen und prüfen, wie die allgegenwärtige und nicht selten als bedrohlich erlebte Beschleunigung in der Moderne ausbalanciert werden kann. Und wie Rhythmen des Körpers und des Geistes in Balance gebracht werden können.

Prof. Dr. Michael von Brück, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats

 

Meditation & Wissenschaft 2014
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Zeit ist einer der wesentlichen Faktoren menschlicher Selbstverortung. Die wissenschaftliche Forschung zur Wirkung von Meditation zeigt, dass Achtsamkeitspraktiken eine Kohärenz zwischen mentalen Prozessen, subjektivem Zeitempfinden und objektiven Zeitstrukturen herstellen können. Beim Kongress Meditation & Wissenschaft 2014, der am 24./25. Oktober 2014 in Berlin stattfindet, werden renommierte Wissenschaftler und Experten aus Neurowissenschaft, Medizin, Psychologie, Philosophie und Religionswissenschaft mit Beispielen aus Forschung, Therapie und Alltagspraxis illustrieren, wie der Spagat zwischen inneren Bedürfnissen und äußeren Gegebenheiten in dieser Zeit gelingen kann.

Anerkannte Methoden aus Medizin und Therapie
Übersichtsvorträge, Metastudien und Fallbeispiele führen empirisch nachprüfbar in die Wirkungszusammenhänge von Meditation unter den Vorzeichen von Resilienz, Entschleunigung und Muse, psychosozialer Entwicklung, gesundheitlicher Prävention und Salutogenese ein. Ein Schwerpunktthema bilden Meditationsformen in Bewegung wie Yoga und Qigong zur Integration von Körperrhythmen und seelischer Entfaltung im Kontext der medizinischen und therapeutischen Praxis. Verschiedene Studien illustrieren die Wirkung von Achtsamkeitsmethoden im Kontext von Unternehmen, bei gesunden Praktizierenden als Weg zu innerer Balance sowie als Möglichkeit, im Alltag ein stabiles Glücksempfinden zu kultivieren.

Eine Networking-Session mit verschiedenen Fachforen bietet Gelegenheit zum Austausch mit den Kongressreferenten und zur Vertiefung ausgewählter neurowissenschaftlicher, spiritueller und gesellschaftlicher Fragestellungen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einige der vorgestellten Methodiken in Praxis-Workshops zu erkunden.