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Grenzenlos denken
Vom Wissen zum Bewusstsein


Nächster Kongress Meditation & Wissenschaft 2020
am 30./31. Oktober 2020 in Berlin

Herzlich willkommen zu unserem sechsten Kongress Meditation & Wissenschaft!

Seit wir 2010 mit unserem ersten Kongress gestartet sind, hat sich in der Forschungslandschaft wie auch im Hinblick auf die Verbreitung von Achtsamkeit und Meditation viel getan. Das Thema ist wissenschaftlich wie auch kulturell und gesellschaftlich gereift. Diese Entwicklungsprozesse möchten wir auch mit unserem Kongressthema 2020 unterstreichen.

Meditation im Alltag und mit „vollem Bewusstsein“ betrieben führt über die Zeit zu dynamischen Veränderungen, sowohl intrapsychisch als auch intersozial, im individuellen Bewusstsein, aber auch im kollektiven Sein, gespiegelt von unseren Gehirnen: unsere Hardware verändert sich – nicht nur unsere Aktivitäten, unser Denken und unser Tun. Und so führt regelmäßige Meditation zu Reifungsprozessen und Veränderungen, die man im Sinne einer Herzensbildung oder Bewusstseinsbildung auffassen kann. Was liegt dann näher, als in den näheren Fokus zu nehmen und zu fragen, was Meditation und Bewusstseinsbildung in Bezug auf Bildung allgemein beitragen können und, mehr noch, welche Aspekte Bildungsforschung und Pädagogik aus den Erkenntnissen der Meditations- und Bewusstseinswissenschaft übernehmen könnten?

Letztendlich geht es um Impulse des Wachstums, die heute auch in besonderer Weise für Führungsqualitäten (Leadership) gefragt sind. Es geht um Führung im Außen, aber auch um innere Führung, um Selbstführung – Prozesse von Resonanz und Berührung im Miteinander und im eigenen Sein. Die Integrative Medizin greift diese Aspekte beispielhaft auf und integriert sie. Geistes- und Naturwissenschaften werden an dieser Schnittstelle zusammengeführt. Und so ist gerade die Spiritualität heute ein moderner Aspekt, auch in den angeschlossenen Wissenschaften, der in beide Welten hineinreicht und als Brücke in die Transzendenz und in das Wachstum einer „höheren“ Wissenschaft führen könnte.


Es sind spannende Entfaltungsprozesse, die hier möglich werden. Und wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen in Berlin diesen Entwicklungspotentialen gemeinsam nachzugehen.


Herzliche Grüße

Prof. Dr. med. Tobias Esch

Leiter der Universitätsambulanz für Integrative Gesundheitsversorgung und Naturheilkunde

und des Instituts für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung

an der Universität Witten/Herdecke

Vorsitzender des Wissenschaftlichen Kuratoriums des Kongress Meditation & Wissenschaft 2020


Bewusstseinsbildung geht uns alle an

Achtsamkeit im kulturellen und gesellschaftlichen Aufbruch

Potentiale wecken, lebenslang lernen, immer wieder offen sein für das Unerwartete – Schulen und Hochschulen wie auch die Arbeitswelt suchen nach neuen Wegen, unsere menschlichen Fähigkeiten zur Entfaltung zu bringen. Und doch bewegt sich im Bildungswesen vieles in den Bahnen des Gewohnten. Leicht nehmen wir gesellschaftliche Anforderungen als gegeben und richten uns ganz darauf aus, definierte Ziele zu erreichen. Und wenn wir an all den äußeren Erwartungen schließlich körperlich oder seelisch scheitern, sollen Medizin und Therapie die Kollateralschäden mit Achtsamkeit wieder heilen. Meditation kann im Bildungswesen womöglich dazu beitragen, die tiefere Wirkkraft unseres menschlichen Wesens zu wecken. Dann kann unsere authentische Lebenskraft besser zum Vorschein kommen. Und Bildungsdruck wie auch die schablonierte Formung des Verbesserns treten vielleicht zurück zugunsten einer Lebenslust, die sich in der positiven Reibung am Unbegreiflichen in Freude entfaltet.


Der 6. Kongress Meditation & Wissenschaft, der vom 30. - 31. Oktober 2020 in Berlin stattfindet, wirft die Frage auf, wie Bildung zu Reife und Weisheit, zu einem tieferen Verständnis des Lebens führen kann. Wie können wir lernen, uns authentisch zu entfalten? Können wir eine bessere Art zu leben lernen? Meditation und Achtsamkeit eröffnen Räume für eine Bewusstseinsbildung, die man in üblichen Curricula noch selten findet. Sie können den Geist aus seiner Komfortzone der Bequemlichkeit locken, so dass wir mündig selbst entscheiden, was lebenswert ist. Sie helfen uns, vor Spannung nicht einfach in die Stille zu flüchten, sondern Widersprüchlichkeit als konstruktiven, lebensfördernden Impuls aufzunehmen. Und sie eröffnen Freiräume, in denen das Mögliche von morgen aufscheinen kann.


Bewusstseinsbildung geht uns alle an. Als Führungskräfte oder Mitarbeiter möchten wir vielleicht inmitten wachsender Komplexität Agilität entwickeln. Als Mediziner und Therapeuten stehen wir Menschen zur Seite, wieder in körperlicher und seelischer Integrität zu leben. In dem, was wir tun, bewusst anwesend sein zu können, ist wahrscheinlich die Schlüsselqualifikation unserer Zeit. Das wirft auch ein anderes Licht auf all die Herausforderungen, vor die das Hier und Heute uns stellt, im Business-Meeting wie am Krankenbett, in der Schule und Universität.


Beim Kongress Meditation & Wissenschaft 2020 erkunden Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus der Praxis, wie Meditation die Unbefangenheit des Querdenkens zu wecken vermag und wir eine neue Sicherheit im Bodenlosen finden. Impulse aus Philosophie und Geisteswissenschaft, Medizin und Therapie, Business und Coaching beleuchten, welche Vorstöße für eine Bildung, die Menschen wachsen lässt, sich unter den Vorzeichen von Meditation und Achtsamkeit bereits entwickeln.